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Warum ist der PH-Wert bei Heizungswasser wichtig?
Michelbach@michelbach
12 Beiträge
#1 · 23. Januar 2025, 09:05
Zitat von Michelbach am 23. Januar 2025, 09:05 UhrFrage: Warum ist der PH-Wert bei Heizungswasser wichtig?
Der pH-Wert von VE-Wasser spielt eine entscheidende Rolle bei der Korrosion von Metallen:
- VE-Wasser hat typischerweise einen niedrigen pH-Wert von 5,5-6, was es zu einer schwachen Säure macht. Dieser niedrige pH-Wert kann die Korrosionsrate vieler Metalle erhöhen.
- Der pH-Wert beeinflusst die Stabilität der Passivschicht auf Metalloberflächen:
- Bei Kupfer kann die Passivschicht bei einem pH-Wert unter 7 angegriffen werden.
- Edelstahl (1.4404) ist bis zu einem pH-Wert von 1,7 korrosionsbeständig.
- Eisen bildet erst ab einem pH-Wert von 9 eine schützende Passivschicht.
- Aluminium ist besonders empfindlich; seine Passivschicht löst sich bereits bei pH-Werten von von wengier als 8,5 bzw. über 9 auf.
- Die fehlende Pufferkapazität von VE-Wasser kann zu schnellen pH-Wert-Änderungen führen, was die Korrosionsgefahr erhöht.
- In Heizungsanlagen wird ein pH-Wert zwischen 8,2 und 10,0 empfohlen, um Korrosion zu minimieren. VE-Wasser ohne Behandlung liegt deutlich unter diesem Bereich.
- Die Kombination aus niedrigem pH-Wert und der grundsätzlichen Aggressivität von VE-Wasser kann zu schweren Korrosionsschäden in technischen Systemen führen.
Um Korrosion zu verhindern, ist es wichtig, den pH-Wert von VE-Wasser zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen, beispielsweise durch den Einsatz von Mischbettharz mit pH-Anhebung.
Frage: Warum ist der PH-Wert bei Heizungswasser wichtig?
Der pH-Wert von VE-Wasser spielt eine entscheidende Rolle bei der Korrosion von Metallen:
- VE-Wasser hat typischerweise einen niedrigen pH-Wert von 5,5-6, was es zu einer schwachen Säure macht. Dieser niedrige pH-Wert kann die Korrosionsrate vieler Metalle erhöhen.
- Der pH-Wert beeinflusst die Stabilität der Passivschicht auf Metalloberflächen:
- Bei Kupfer kann die Passivschicht bei einem pH-Wert unter 7 angegriffen werden.
- Edelstahl (1.4404) ist bis zu einem pH-Wert von 1,7 korrosionsbeständig.
- Eisen bildet erst ab einem pH-Wert von 9 eine schützende Passivschicht.
- Aluminium ist besonders empfindlich; seine Passivschicht löst sich bereits bei pH-Werten von von wengier als 8,5 bzw. über 9 auf.
- Die fehlende Pufferkapazität von VE-Wasser kann zu schnellen pH-Wert-Änderungen führen, was die Korrosionsgefahr erhöht.
- In Heizungsanlagen wird ein pH-Wert zwischen 8,2 und 10,0 empfohlen, um Korrosion zu minimieren. VE-Wasser ohne Behandlung liegt deutlich unter diesem Bereich.
- Die Kombination aus niedrigem pH-Wert und der grundsätzlichen Aggressivität von VE-Wasser kann zu schweren Korrosionsschäden in technischen Systemen führen.
Um Korrosion zu verhindern, ist es wichtig, den pH-Wert von VE-Wasser zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen, beispielsweise durch den Einsatz von Mischbettharz mit pH-Anhebung.
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Zuletzt bearbeitet am 3. Februar 2025, 16:39 von Huebner