Welche Vorschriften gibt es bei der Heizungsbefüllung und Nachspeisung
Zitat von Huebner am 3. Februar 2025, 12:55 UhrFrage: Welche Vorschriften gibt es bei der Heizungsbefüllung und Nachspeisung?
Für die Befüllung von Heizungsanlagen gibt es wichtige Normen und Richtlinien, die sicherstellen, dass die Anlagen ordnungsgemäß und sicher betrieben werden. Eine der wichtigsten Normen in Deutschland ist die VDI 2035. In Östrreich regelt die Befüllung und Wartung die ÖNORM H5195-1 sowie die ÖNORM H5195-2. Beide Normen zielen darauf ab, die Lebensdauer und Effizienz von Heizungsanlagen zu maximieren, indem sie die Wasserqualität streng regulieren. Die spezifischen Anforderungen können jedoch je nach regionalen Gegebenheiten und technischen Standards variieren.
Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung zum Thema Heizungswasser:
Es wird eine Gesamthärte 0-0,5° GH und eine elektrische Leitfähigkeit kleiner 100 µS/cm vorgeschrieben. Nun kommt noch der pH-Wert ins Spiel. Ist Aluminium verbaut, liegt der empfohlene Bereich zwischen 8,2 und 9. Das stellt ein gewisses Problem dar, weil der pH-Wert sehr schwierig einzustellen ist und sich ständig verändert. Messungen nach Tagen führen plötzlich zu ganz anderen Werten als am Tag der Heizungsbefüllung. Und auch nach Wochen können sich wieder Änderungen ergeben, bis der
Wert optimal eingestellt ist. Im schlimmsten Fall muss der pH-Wert nachreguliert werden. Dem Sinken des pH-Wertes kann man im vornherein durch den Einsatz eines speziellen pH+ Ionenaustauscherharzes entgegenwirken, dieses stabilisiert den pH-Wert bereits bei der Heizungsbefüllung. In Folge kann die Zugabe chemischer Zusatzmittel vermieden bzw. stark gesenkt werden, was nicht nur
ökologisch, sondern auch wirtschaftlich große Vorteile bietet. Unsere Systeme zur Heizungsbefüllung arbeiten aus diesem Grund jeher mit speziellen AFT Ionenaustauscherharzen mit pH-Anhebung. Vereinzelt gibt es noch Hersteller, die nur eine Enthärtung oder Teilentsalzung fordern, also die Entfernung von Calcium und Magnesium. Der Salzgehalt steigt hierdurch an und die elektrische Leitfähigkeit bleibt dabei völlig unverändert. Auch wird in der VDI nochmal nach heizleistungsabhängiger und heizleistungunabhängiger Befüllung unterteilt. Mit welcher Sie Ihre Anlage befüllen sollten, erfahren Sie von Ihrem Heizungsfachmann oder dem jeweiligen Hersteller.
Frage: Welche Vorschriften gibt es bei der Heizungsbefüllung und Nachspeisung?
Für die Befüllung von Heizungsanlagen gibt es wichtige Normen und Richtlinien, die sicherstellen, dass die Anlagen ordnungsgemäß und sicher betrieben werden. Eine der wichtigsten Normen in Deutschland ist die VDI 2035. In Östrreich regelt die Befüllung und Wartung die ÖNORM H5195-1 sowie die ÖNORM H5195-2. Beide Normen zielen darauf ab, die Lebensdauer und Effizienz von Heizungsanlagen zu maximieren, indem sie die Wasserqualität streng regulieren. Die spezifischen Anforderungen können jedoch je nach regionalen Gegebenheiten und technischen Standards variieren.
Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung zum Thema Heizungswasser:
Es wird eine Gesamthärte 0-0,5° GH und eine elektrische Leitfähigkeit kleiner 100 µS/cm vorgeschrieben. Nun kommt noch der pH-Wert ins Spiel. Ist Aluminium verbaut, liegt der empfohlene Bereich zwischen 8,2 und 9. Das stellt ein gewisses Problem dar, weil der pH-Wert sehr schwierig einzustellen ist und sich ständig verändert. Messungen nach Tagen führen plötzlich zu ganz anderen Werten als am Tag der Heizungsbefüllung. Und auch nach Wochen können sich wieder Änderungen ergeben, bis der
Wert optimal eingestellt ist. Im schlimmsten Fall muss der pH-Wert nachreguliert werden. Dem Sinken des pH-Wertes kann man im vornherein durch den Einsatz eines speziellen pH+ Ionenaustauscherharzes entgegenwirken, dieses stabilisiert den pH-Wert bereits bei der Heizungsbefüllung. In Folge kann die Zugabe chemischer Zusatzmittel vermieden bzw. stark gesenkt werden, was nicht nur
ökologisch, sondern auch wirtschaftlich große Vorteile bietet. Unsere Systeme zur Heizungsbefüllung arbeiten aus diesem Grund jeher mit speziellen AFT Ionenaustauscherharzen mit pH-Anhebung. Vereinzelt gibt es noch Hersteller, die nur eine Enthärtung oder Teilentsalzung fordern, also die Entfernung von Calcium und Magnesium. Der Salzgehalt steigt hierdurch an und die elektrische Leitfähigkeit bleibt dabei völlig unverändert. Auch wird in der VDI nochmal nach heizleistungsabhängiger und heizleistungunabhängiger Befüllung unterteilt. Mit welcher Sie Ihre Anlage befüllen sollten, erfahren Sie von Ihrem Heizungsfachmann oder dem jeweiligen Hersteller.