Zur Befüllung der Heizung, Heizkreisläufen oder Kühlsystemen sollte nur demineralisiertes Wasser eingesetzt werden, da ein Verschlammen des Wärme- oder heizungswasserKälteträgers die Leitungen langfristig zusetzen wird und die Heizleistung herabsetzt. Gerade bei der Wandheizung, die nur geringe Rohrdurchmesser oder Kapillare hatf, ist der Einsatz von VE-Wasser als Heizungswasser unumgänglich.

Wir bieten Ihnen VE-Systeme zur Herstellung von Heizungswasser:

  • Komplette VE-Filtersysteme, die Sie direkt in den Heizkreislauf einbinden können
  • Zur Neubefüllung für Kleinanlagen
  • Mobile Filtersysteme für Sanitärfirmen
  • Zubehör und Nachfüllgranulat
  • Meßtechnik, Leitungen und Anschlußadapter


Wir beraten Sie gerne über VE-Anlagen!

Auszug VDI-Richtlinie 2035, Blatt 2

Wenn man Heizanlagen mit Leitungswasser abdrückt, normal entleert und mit entsalztem Wasser (mit LF < 20 µS/cm) füllt, ergibt sich oft ein ideales „salzarmes“ Gemisch aus 10-20% Rest-Rohwasser und entsalztem Wasser für den Betrieb von WW-Heizanlagen. Dies gilt besonders für größere Anlagen mit >3 m³ Netzinhalt. Durch den ebenfalls reduzierten Calciumgehalt wird auch die Steinbildung minimiert. Entsalztes Wasser kann vor Ort z.B. in mobilen Mischbett-Filtern erzeugt werden. Durch enthärtetes Wasser (Weichwasser) wird die Kesselsteinbildung vermindert, nicht aber die LF!
7 Wasserchemische Anforderungen.
Ein pH-Wert bei 25°C von (min. 8,3) 8,5 – 9,5 (max. 10,0) und eine elektrische Leitfähigkeit bei 25°C unter 100 µS/cm im Heizungs-Umwälzwasser verringern die Korrosionsgefahr an Eisen- und Kupfer-Werkstoffen auf ein Minimum, wenn zugleich ein niedriger Sauerstoffgehalt von unter 0,05 mg/l vorliegt. Bei einer Heizwasser-Leitfähigkeit > 800-1000 µS/cm ist eher ein pH-Wert von 9-9,5 zu empfehlen. Bei Aluminiumwerkstoffen soll der pH-Wert bei 25°C 9,0 nicht übersteigen. In richtig gebauten und betriebenen WW-Heizanlagen aus überwiegend un- oder niedrig legiertem Stahl stellt sich nach kurzer Betriebszeit ein sauerstoffarmes Heizungswasser mit < 0,05 mg/l O2 von selbst ein, wenn unüblicher Luftzutritt vermieden wird. Auch ein „schwach alkalischer“ pH-Wert ergibt sich oft von selbst, s. Abs. 5.
Eine LF < 100 µS/cm erhält man durch entsalztes Füllwasser, s. Abs. 6. Wenn das Füllwasser eine LF >1000 µS/cm aufweist, oder das Anlagenvolumen 3 m³ übersteigt, ist eine Entsalzung des Füllwassers dringend anzuraten.